Zwingerhusten beim Hund

Es handelt sich um eine ansteckende Infektion der oberen Atemwege bei Hunden. Vor allen die Luftröhre (Trachea) und die Bronchien des Hundes sind betroffen. Zwingerhusten ist auf andere Hunde ansteckend, daher gilt oberstes Kontaktverbot, wenn Ihr Hund an Zwingerhusten erkrankt ist. Die Übertragung des Zwingerhustens findet meistens durch die so genannte Tröpfcheninfektion statt. Dies bedeutet, dass der infizierte Hund die Bakterien oder Viren aus niest oder abhustet und diese durch die Luft zu anderen Hunden getragen werden. Dies bedeutet, dass eine Ansteckung sogar möglich ist, wenn die Tiere nicht mit direkter Berührung in Kontakt kommen. 


Der Begriff Zwingerhusten sorgt bei einigen Menschen für Irritation. Auch wenn das Wort "Zwinger" darin enthalten ist, so hat diese Krankheit nichts damit zu tun, ob Ihr Hund in einem Zimmer gehalten wird oder im Haus. Letztendlich ist ein Zwingerhusten nichts anderes als eine Hundegrippe oder ein Hundehusten.
Eine Impfung gegen Zwingerhusten ist nicht empfehlenswert, da die Impfung lediglich aus einem injizierbaren Impfstoff gegen Parainfluenza-Viren besteht. Es liegt kein Einzelimpfstoff vor. Eine Impfung bedeutet auch stete eine Belastung für den Hund, jeder sollte daher gut überlegen ob eine solche Impfung notwendig ist.

Symptome von Zwingerhusten

Die Symptome von Zwingerhusten unterteilen sich in zwei verschiedenen Phasen. Zu Beginn, also in der ersten Phase, sind die Symptome trockener Husten, klarer Nasenfluss und gereizte Schleimhäute. Ist der Zwingerhusten schon weiter fortgeschritten, verstärken sich die obengenannten Symptome deutlich. 
 
  • Husten, langanhaltende Hustenanfälle
  • Nasenfluss, tränende Augen
  • Gereizte Schleimhäute
  • Entzündung von Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien
  • Erbrechen
  • Mattigkeit, Erschöpfter Zustand

Die ersten Symptome von Zwingerhusten äußern sich schon wenige Tage nach der Ansteckung. Husten, Atembeschwerden und Nasenfluss sind dann beim Hund zu beobachten. Der Zwingerhusten dauert je nach Schwere der Erkrankung bis zu 14 Tage. Bei besonders schwerem Krankheitsverlauf können Folgeschäden an Herz und Lunge auftreten. Daher empfehlen wir bei den ersten Anzeichen von Zwingerhusten sofort den Tierarzt zu besuchen.

Ursachen von Zwingerhusten beim Hund?

Zwingerhusten beim Hund wird durch eine Infektion mit Viren und Bakterien ausgelöst. Verschiedene Ursachen können den Zwingerhusten beim Hund auslösen:
  • körperlicher und psychischer Stress
  • Mangelernährung
  • Abwehrschwäche
  • Wurmbefall
  • Ansteckung von einem anderen Hund

Zwingerhusten bricht aus, wenn das Abwehrsystem des Hundes durch Stressfaktoren geschwächt ist. Stress besteht beispielsweise bei Parasitenbefall, in einer Wachstumsphase, beim Zahnwechsel oder bei ungünstigen Wetterlagen. Ansteckungsgefahr droht hauptsächlich dort, wo sich viele Hunde befinden: in Hundepensionen, in Tierheimen oder Hundeplätzen. 

Was tun, wenn der Hund zwingerhusten hat?

Der Hund befindet sich in einem erschöpften und geschwächten Zustand. Herausfordernde und lange Spaziergänge sollten daher gemieden werden. Um Den Druck auf den entzündeten Halsbereich zu vermeiden, sollte während der Krankheit kein Halsband, sondern ein Geschirr verwendet werden. Vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Hunden, da Zwingerhusten ansteckend ist. Gehen Sie mit Ihrem Hund dort spazieren, wo Sie in der Regel keine anderen Hunde antreffen. Damit sich Ihr Hund schnell wieder vom Zwingerhusten erholen kann, sollte jegliche Anstrengung vermieden werden. Auch die Teilnahme am Hundetraining, an der Hundeausbildung bleibt für die Zeit der Krankheit untersagt. Halten Sie Decken, Hundebett und Futterschlüssel penibel sauber und desinfizieren Sie dies täglich.
Je nach Schwere der Krankheit ist eine entsprechende Behandlung erforderlich. In vielen Fällen klingt der Zwingerhusten bereits nach zwei bis drei Tagen wieder ab, ohne dass die Gabe von Medikamenten erforderlich war. Sind aber neben dem Husten ein eitriger Nasenfluss, tränende Augen und langanhaltende Hustenanfälle zu beobachten, sollten Sie mit Ihrem Hund den Tierarzt besuchen. Der Tierarzt wird Ihren Hund mit Antibiotika, schleimlösenden und falls nötigt auch mit fiebersenkenden sowie abschwellenden Medikamenten versorgen. In einigen Fällen wird die Stärkung des Immunsystems mit Echinacea und Paramunitätsinducern empfohlen.
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