Vitamin K für Hunde: Stärkt die Knochen, schützt vor Blutungen

Das Vitamin K wird über das Futter des Hundes aufgenommen und über das Blut zur Leber transportiert. Dort werden inaktive Vorstufen der Gerinnungsfaktoren mit Hilfe von Vitamin K in ihre aktive Form umgewandelt. Darüber hinaus ist das Vitamin K für Hunde auch am Stoffwechsel beteiligt und hat für die Knochen des Hundes eine Bedeutung. Das Vitamin K ist dafür zuständig, dass das Eiweiß Osteocalcin aktiviert wird, was dafür verwendet wird um Calcium in die Knochen des Hundes zu schleusen.

Es wird zwischen den Vitaminen K1 und K2 unterschieden. Vitamin K1 wird von Pflanzen gebildet und kommt vor allem in grünen Gemüsen vor. Vitamin K2 wird von Bakterien im Darm gebildet, wobei kranke Hunde dies oft nicht selbst herstellen können. Für den Hund spielt Vit­amin K2 (Menachinon) die größte Rolle. Es wird von den Darm­bak­te­rien des Hundes selbst syn­the­ti­siert, womit der größte Teil des Bedarfs bereits gedeckt wird.

Es gibt noch das Vitamin K3, welches aber keine Vitaminwirkung hat. Es handelt sich um eine künstlich hergestellte, wasserlösliche Form des Vitamin K und wird in Deutschland nicht mehr erlaubt.

Vitamin K für Hunde: zur Regulierung der Blutgerinnung

Damit die Blutgerinnung beim Hund funktioniert, benötigt der Organismus Vitamin K. Ein Mangel an Vitamin K hätte zur Folge, dass die Gerinnungsfähigkeit des Blutes gehemmt werden würde oder es vermehrt zu Blutungen kommt. Eine Überdosis an Vitamin K hat laut Studien keine negativen Folgen für den Hund, da der Organismus ein Zuviel an Vitamin K ausscheidet. Vitamin K ist für die Synthese der Blutgerinnungsfaktoren sowie der Proteine C und S in der Leber verantwortlich. Das Vitamin fungiert dabei als Cofaktor bei der Synthese von Gamma-Carboxyglutaminsäure aus Glutaminsäure. 

Vitamin K für Hunde: bei Arteriosklerose

Auch bei der Prävention und bei der Rückbildung von Arterienverkalkungen spielt Vitamin K für Hunde ein bedeutende Rolle. Eine amerikanische Studie belegt, dass Vitamin K Verkalkungen in den Gelenken abbauen kann und damit zu mehr Beweglichkeit führt. Arteriosklerose tritt auf, wenn das carboxylierte Protein MPG aus Mangel an Vitamin K2 nicht aktiviert wird. 

Wofür benötigt der Hund Vitamin K?

 
  • Regulierung der Blutgerinnung
  • für die Knochen
  • Erhalt der Darmflora
  • Stärkung des Immunstems
  • Entspannung der Muskulatur
  • Sicherung der Leber- und Nierenfunktion
  • Regulation anderer Vitamine
 

Vitamin K für Hunde: wo ist es enthalten?

In der Natur kommt Vitamin K als Vitamin K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon) vor. Vor allem in Grünpflanzen, wie verschiedene Kohlsorten, grüne Salate oder Schnittlauch ist Vitamin K für Hunde enthalten. 
  • grünem Blattgemüse 
  • Meeresalgen 
  • Leber
  • Eigelb
  • Fischmehle
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Symptome eines Mangels an Vitamin K bei Hunden

Besonders betroffen von einem Mangel an Vitamin K sind Welpen, da die Muttermilch nur sehr wenig Vitamin K enthält. Ein Vitamin-K-Mangel kann sich durch eine verlangsamte Blutgerinnung oder einer erhöhten Blutungsneigung äußern. 

Wieviel Vitamin K benötigt der Hund?

Der Vitamin K-Bedarf des Hundes liegt bei 16µg pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes. Trächtige Hündinnen und während der Stillzeit ist der Bedarf mit 44-60 µg pro Kilogramm Körpergewicht höher.


 
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