Veganes Hundefutter - so geht füttern heute!?

Wir möchten an dieser Stelle keine Debatte darüber führen, ob veganes Hundefutter artgerecht und gesund ist oder nicht. Dies sollte jeder Hundebesitzer für sich selbst entscheiden. Wir möchten Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu veganem Hundefutter helfen, indem wir Ihnen ein praktische Tipps zur Umsetzung von veganes Hundefutter geben.

Noch gibt es nicht so viele Anbieter für veganes Hundefutter. Die Liste der Hersteller hält sich in Grenzen. Einige Hundebesitzer, die auf veganes Hundefutter setzen, kochen selbst. Das wichtigste bei veganem Hundefutter ist, dass der Hund mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird. Hunde benötige sehr viel Kalzium, was die veganen Lebensmittel nicht in der Menge liefern. Das Zufüttern von Kalzium ist daher empfehlenswert.

Für den Hund sind etwa 10 Aminosäuren essentiell. Diese sind: Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. All diese für den Hund essentiellen Aminosäuren kommen in reichlicher Menge in Pflanzen vor und müssen daher nicht über tierische Erzeugnisse dem Hund gefüttert werden. Die für den Hund wichtigen Nährstoffe kommen aus Soja, Weizengluten oder Maisgluten. Bei Hunden mit Glutenunverträglichkeit kann auch Lupine gefüttert werden. Damit der Hund mit ausreichend Eiweißen versorgt wird, stehen Erbsen ganz oben auf der Futterliste.

Als Basis für veganes Hundefutter bietet sich Trockenfutter an, das alle notwendigen Nährstoffe für den Hund beinhaltet. Wer kein veganes Trockenfutter seinem Hund füttern möchte, kann auch veganes Hundefutter in Dosen kaufen.
 

Vegan gefütterte Hunde leben länger

Die Studien sprechen für sich: Hunde, die veganes Hundefutter erhalten, leben länger, genau wie der Mensch. Auch bei Tieren löst die Fütterung von tierischem Eiweiß mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Krebs aus und lässt auch bestehenden Krebs schneller wachsen. Tierisches Protein ist nach den Erkenntnissen u. a. von Prof. Dr. Campbell das stärkste bekannte Karzinogen. Eine Studie aus den USA und Kanada belegt ebenfalls, dass es durchaus vorteilhaft ist, den Hund vegan zu füttern. Von 142 Hunden, die 50% ihres Lebens vegan oder vegetarisch gelebt hatten, waren 120 (84,5%) bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit. Auch schien ein gesundheitlicher Vorteil der veganen Hunde gegenüber den vegetarischen zu bestehen: 82% der Hunde, die 5 Jahre oder länger vegan gelebt hatten, waren bei guter oder ausgezeichneter Gesundheit, während der Anteil bei vegetarischen Hunden mit 77% niedriger ausfiel. Die Studie liefert weitaus mehr Informationen, wir haben nur einen Bruchteil für Sie zusammengestellt.
 

Gründe für veganes Hundefutter

  1. Hunde haben eine höhere Lebenserwartung
  2. Bei einer ausgewogenen Fütterung sind die Hunde sehr gesund
  3. Das Risiko der Erkrankung an Krebs wird verringert
  4. Vermeidung von Massentierhaltung und Tiertransporten

Veganes Hundefutter selber machen

Es ist weder kompliziert noch besonders zeitaufwendig, veganes Hundefutter selber zu machen. Daher greifen Sie zu Tofu, Gemüse & Co und zaubern Sie Ihrem Vierbeiner eine leckere vegane Mahlzeit! So lassen sich aus Gemüse, Soja, Saitan und Tofu ein tolles veganes Hundefutter zaubern - nur Mut! Als Grundzutaten für veganes Hundefutter empfehlen wir Nudeln, Karotten, Reis, Kartoffelbrei oder Maisflocken. Hinzu kommt eine gute Portion Gemüse wie Karotten, Erbsen, Möhren. Um den täglichen Nährstoffbedarf des Hundes zu decken empfehlen wir zudem die Fütterung von Algenpulver, wie Spirulina. Zusätzlich kann das vegane Hundefutter mit Sojaprodukten und Tofu ergänzt werden.
 

Veganes Hundefutter ohne Getreide

Auch veganes Hundefutter ohne Getreide ist möglich. Doch derzeit gibt es noch  nicht so viele Hersteller, die dies anbieten. In diesem Fall empfehlen wir das vegane Hundefutter ohne Getreide für die Fellnase selber zu kochen. So können statt Getreide Soja- oder Tofuprodukte verwendet werden.

Wir empfinden veganes Hundefutter als artgerecht, da keine anderen Tiere sterben müssen um den Hund zu ernähren. Als artgerechte Fütterung des Hundes wird jede Fütterung bezeichnet, bei der der Hund keinen Vitamin- und Nährstoffmangel hat. Wer seinen Hund mit vegan füttert, der füttert auf jeden Fall artgerecht! Ob eine fleischlastige oder vegane Ernährung für den Hund das Beste ist, lässt sich nicht pauschal bewerten. Bei hochwertigem veganem Hundefutter erhält der Hund auf alle Fälle, was er zum Leben und für seine Gesundheit braucht. Voraussetzung für eine vegane Fütterung des Hundes ist die Versorgung aller benötigten Nährstoffe und Vitamine.
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