Erkältung beim Hund

Doch nicht nur das Wetter ist eine Ursache für Schnupfen bei Hunden. Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze oder Allergien können Auslöser von Schnupfen bei Hunden sein. Generell ist ein Schnupfen bei Hunden ernst zu nehmen, nicht selten muss der Schnupfen des Hunde von einem Tierarzt behandelt werden.
 

Woran erkenne ich ob mein Hund Schnupfen hat?

Genau wie beim Menschen, läuft auch beim Hund die Nase. Auch Niesen, tränende Augen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit können Zeichen eines Hundeschnupfens sein. 
Niesen ist das erste Zeichen überhaupt, wenn der Hund einen Schnupfen bekommt. Auffällig ist das Niesen jedoch nur, wenn es eher oft vorkommt und durch eine laufende Nase oder tränende Augen begleitet wird. Niesen kann aber auch durch einen Fremdkörper in der Nase ausgelöst werden. Dies ist erkennbar, wenn der Hund mit den Pfoten an der Nase reibt.

Ein weiteres Zeichen für einen Schnupfen beim Hund ist die laufende Nase. Dies kann auf eine Irritation der Nasenschleimhaut hindeuten. Ist eine laufende Nase über einen längeren Zeitraum von mehreren Stunden ersichtlich, sollten die Symptome ernst genommen werden.
Sind beide Nasengänge komplett verschlossen, atmet der Hund durch den Mund. Hierbei ist wichtig zu wissen, das Hunde nur durch den Mund atmen beim Spielen oder bei einer körperlichen Anstrengung, wie Hitze. Im Ruhezustand sollte der Hund durch die Nase atmen.
 

Warum bekommt der Hund einen schnupfen?

Auslöser eines Hundeschnupfens können, so banal es auch klingen mag, Aufregung oder Nervosität sein. Aber auch Reizstoffe, die die Nasenschleimhäute irritieren, können zu einer laufenden Nase führen. Reizstoffe können Putzmittel, Raumspray, Zigarettenrauch oder Parfums sein.

Anders ist es bei Infektionen: Hier sind Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten Auslöser des Schnupfens beim Hund. Genau wie beim Menschen, können sich Hunde gegenseitig mit Schnupfen anstecken. Daher gilt besondere Vorsicht, wenn der Hund einen Schnupfen hat. Areale, wo viele Hunde sind, sollten dann gemieden werden. Ein Erkältungsschnupfen beim Hund sollte immer einen Besuch beim Tierarzt mit sich ziehen. 
 

Was tun, wenn der Hund einen schnupfen hat?

Wie schon erwähnt, sollte unbedingt ein Tierarzt besucht werden. Darüber hinaus ist Wärme für den Hund nun besonders wichtig. Der kränkelnde Hund freut sich über einen warmen Platz an der Heizung und eine kuschelige Decke! Dann heißt es Ruhe für den Hund! Die Spaziergänge sollten etwas kürzer ausfallen, auf ausgiebiges Toben sollte verzichtet werden. 
Zur Unterstützung der Heilungskräfte beim Hund ist auf ausreichend Flüssigkeit und eine nicht zu trockene Raumluft zu achten. Mit herkömmlichen Luftbefeuchtern lässt sich das Raumklima positiv beeinflussen - dies tut nicht nur dem Hund gut! Denn durch die Heizungsluft sind die Räume in der kalten Jahreszeit meistens viel zu trocken.
 

Schnupfen beim Hund vorbeugen

Vitamine sind das A und O, denn Sie stärken das Immunsystem des Hundes. Damit es gar nicht erst zum Schnupfen beim Hund kommt, können Sie als Hundebesitzer mit ein paar Maßnahmen vorbeugen. In der nasskalten und dunklenJahreszeit benötigen Hunde mehr Vitamine und Fettsäuren. Vitamin C ist daher besonders empfehlenswert als vorbeugende Maßnahme gegen einen Schnupfen beim Hund. Aber auch die Gabe von Echinacea oder Aloe Vera stärken das Immunsystem des Hundes. Zur Stärkung des Immunsystem tragen ebenfalls ausgiebige Spaziergänge an frischer Luft bei. Das ist nicht nur positiv für den Hund, auch beim Menschen wird das Immunsystem gestärkt und man ist weniger anfällig für eine Erkältung. 
 

Hausmittel gegen Schnupfen beim Hund

Ein paar tolle Kräuter hält natürlich die Natur für den Vierbeiner bereit. Hat der Hund Schnupfen können zusätzlich Kräuter unter das Futter gemischt werden. Bei einer Erkrankung der Atemwege beim Hund können getrocknete Brombeerblätter den Heilungsprozess beschleunigen. Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe bewirken, dass sich das Gewebe zusammenzieht, und „”dichten“ somit verletzte und entzündete Schleimhautteile ab. Dies führt dazu, dass der Heilungsprozess beschleunigt wird. Getrocknete Brennnessel ist reich an Vitamin A und C und können vorbeugend dem Hund gefüttert werden. Die enthaltenen Flavonoide wirken abschwellend, entzündungshemmend und antihistamin. Ein weiteres Hausmittel bei einer Erkältung ist eine Hühnersuppe für Hunde.


 
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