Das Genie unter den Vitaminen: Vitamin C für Hunde

Im Gegensatz zum Menschen ist der Organismus des Hundes in der Lage selbst Vitamin C herzustellen. Doch klären wir zunächst, was man genau unter Vitamin C für Hunde zu verstehen hat. Vitamin C ist auch bekannt unter dem Namen Ascorbinsäure. Es handelt sich um ein wasserlösliches Vitamin. Hergestellt wird es in der Leber des Hundes, es kann aus Glucose synthetisiert werden. Ein Hund kann etwas 40mg/kg und Körpergewicht/Tag Vitamin C synthetisieren. Dabei ist Konzentration der Ascorbinsäure in Hundemilch viermal so hoch wie die des Blutes. Ascorbinsäure ist wichtig für die Synthese von Carnitin, das wiederum am Fettstoffwechsel involviert ist. Auch wenn der Hund selber Vitamin C produzieren kann, so ist ein Mangel nicht immer auszuschließen. Eine Überdosis an Vitamin C ist nicht besonders relevant, da das wasserlösliche Vitamin dann einfach abgebaut wird. Experten vermuten, dass es bei einer Überdosierung über einen längeren Zeitraum an Vitamin C, zu Oxalsteinbildung kommen könnte.

Studien belegen aber auch, dass bei Leistungshunden, wie Schlittenhunde,  es schneller zu einem Mangel an Vitamin C kommen kann. Bei Lebererkrankungen, größeren operativen Eingriffen, schweren Verbrennungen, fieberhaften Erkrankungen und Trächtigkeit, Laktation und Wachstum kann eine zusätzliche, zeitlich begrenzte Versorgung mit Vitamin C für Hunde sinnvoll sein. Vitamin C stärkt die Immunabwehr und unterstützt den Heilungsprozess bei Hunden. Besonders nach einer Operation kann die Gabe von Vitamin C für den Hund von Vorteil sein, da er so schneller wieder aufgepeppelt werden kann.

Symptome eines Mangels an Vitamin C bei Hunden können eine schlechte Wundheilung, Krankheitsanfälligkeit, Anämie, Blutungen und Zahnfleischerkrankungen sein.

Wo steckt Vitamin C für Hunde drin?

In zahlreichen Futtermitteln, Kräutern, Obst und Gemüse steckt das wichtige Vitamin C für Hunde. An erster Stelle steht wohl mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C die Hagebutte. Gefolgt von Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Brennnessel, Petersilie, Karotten oder Kartoffeln. 

Wirkung von Vitamin C bei Hunden

Vitamin C kann nur dann optimal auf den Organismus des Hundes wirken, wenn auch die anderen Vitamine wie Vitamin E, Eisen oder Calcium in ausreichender Menge vorhanden sind.

Vitamin C für Hunde: Stärkung des Immunsystems

Eines der wichtigsten Vitamine zur Stärkung des Immunsystems ist Vitamin C für Hunde. Es ist an sehr vielen Vorgängen im Organismus des Hundes beteiligt, weshalb ein Mangel an Vitamin C für Hunde weitreichende Folgen haben kann. Vitamin C ist bei Hunden aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt. Es reichert sich aus den Leukozyten an und unterstützt dabei aktivierte T-Zellen.

Vitamin C für Hunde: gut für Gewebe und Knochen

Weiterhin unterstützt Vitamin C den Hundeorganismus bei dem Bindegewebs- Stoffwechsel, vor allen Dingen aber bei der Kollagensynthese. Darunter versteht man die intrazellulär und extrazellulär stattfindende Synthese von Kollagen bei Hunden. Ohne Vitamin C kann der Hundeorganismus kein Kollagen und kein Elastin herstellen und erneuern.

Entgiftung mit Vitamin C bei Hunden

der Organismus des Hunde kann mit Vitamin C viel besser entgiftet werden. In der Leber aktiviert Vitamin C ein Enzym, welches das Blut reinigt und entgiftet. Anschließend wird es ausgeschieden.

Weiterhin ist Vitamin C für Hunde an vielen Prozessen beteiligt. So steigert es die Konzentrationsfähigkeit bei Leistungshunden oder aber ist für gesundes Zahnfleisch mitverantwortlich. Vitamin C wirkt sich positiv auf Fell des Hundes aus und fördert gleichzeitig die Sehstärke des Hundes.

Es wäre anmaßend zu behaupten, wir hätten hier alle Vorteile von Vitamin C für Hunde aufgelistet. Dieses Vitamin C ist ein wahrer Alleskönner für den Organismus des Hundes und sollte auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Normalerweise ist kaum ein Mangel an Vitamin C bei Hunden festzustellen, da es selbst produziert wird und häufig in Nahrungsmitteln enthalten ist. Doch wie bereits gezeigt können kranke Hunde oder Leistungshunde von einer zusätzlichen Gabe an Vitamin C profitieren. Mit der höchste Gehalt an Vitamin C ist in Hagebuttenpulver zu verzeichnen, das einfach und bequem als Kur unter über einen Zeitraum von beispielsweise 6 Wochen unter das Futter gemischt wird. Chemische Präparate oder Vitamin C Pulver sind in der Regel nicht notwendig. Mit den meisten Hausmitteln, kann der Hund mit zusätzlichem Vitamin C sehr gut versorgt werden.

 
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