Bindehautentzündung beim Hund - Symptome, Behandlung

Das Auge des Hunds besteht aus dem oberen Augenlid, dem unteren Augenlid und die Nickhaut. Auf der Innenseite der Augenlider befindet sich eine feine Schleimhaut, die sogenannte Bindehaut. Sie sorgt dafür, dass der Tränenfilm über das Auge verteilt wird. Gleichzeitig schützt die Bindehaut des Hundes vor Krankheitserregern. Das Gewebe ist farblos, erst bei einer Entzündung färbt sich die Bindehaut des Hundes rosa bis rot. Die rötliche Farbe einer entzündeten Bindehaut beim Hund entsteht durch eine verstärkte Durchblutung, da der Körper des Hundes damit versucht die Entzündung zu bekämpfen.

Eine Bindehautentzündung beim Hund verläuft meist relativ harmlos. Nach 10 bis 14 Tagen klingt die Bindehautentzündung meist ab. Je nach Schweregrad der Erkrankung sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden, da die Symptome einer Bindehautentzündung auch anderen Krankheiten ähneln.

Ursache einer Bindehautentzündung beim Hund

Die häufigste Ursache einer Bindehautentzündung beim Hund sind Viren und Bakterien. Aber auch zahlreiche andere Ursachen wie trockene Augen, Staub oder trockene Luft können eine Bindehautentzündung beim Hund auslösen. Aber auch Allergien können eine Bindehautentzündung beim Hund auslösen. 
Ist die Ursache auf Viren oder Bakterien zurückzuführen, besteht für andere Hunde Ansteckungsgefahr. Meiden Sie daher den Kontakt mit anderen Hunden während Ihr Hund eine Bindehautentzündung hat. Auf Menschen ist sie nicht übertragbar.
Eine weitere Ursache der Bindehautentzündung beim Hund kann Zugluft sein oder das Eindringen eines Fremdkörper. Hierbei helfen oft pflanzliche Mittel, wie Augentrost, um die Entzündung wieder in den Griff zu bekommen. 

Symptome einer Bindehautentzündung beim Hund

 
  • Starker, schleimiger Tränenfluss
  • Schmerzempfindliche Augen bei Berührung
  • Rote Augen
  • Brennende, juckende Augen
  • gelbliche, teils eitrige Ansammlungen in den Augenwinkeln
  • geschwollene Augen
 

Behandlung und Therapie einer Bindehautentzündung beim Hund

Je nach Schwere der Erkrankung ist zu entscheiden, welches Mittel die beste Lösung bei einer Bindehautentzündung beim Hund ist.

Bindehautentzündung beim Hund: Hausmittel Augentrost

Pflanzliche Mittel wie Augentrost sind in der Apotheke erhältlich. Die Tropfen werden in das Auge des Hundes gegeben, das mildert den Juckreiz und sorgt für eine ausreichende Befeuchtung des Auges. Man kann auch Augentrost als Kompressen selber machen. Legen Sie das getrocknete Kraut in einen Topf und übergießen Sie es mit 70° Grad heißem Wasser. Anschließend zehn Minuten ziehen lassen. Filtern Sie anschließend den Sud. Nun können Sie eine Mullkompresse in die Kräutermischung tauchen und vollsaugen lassen. Dann legen Sie die Kompresse etwa für 5 Minuten auf das Auge des Hundes.

Bindehautentzündung beim Hund: Hausmittel Ringelblume

Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend und regt die Wundheilung bei einer Bindehautentzündung an. Ähnlich wie bei dem Augentrost, arbeiten Sie hier am besten mit Kompressen. Geben Sie eine Handvoll Ringelblumen in einen Topf und übergießen Sie diese mit kochendem Wasser. 15 Minuten ziehen lassen. Danach tauschen Sie die Mullkompressen in den Sud legen Sie diese für etwa 5 Minuten auf die Augen des Hundes.
Wer keine Lust auf Kompressen hat, der kann es sich mit pflanzlichen Augentropfen, die es in der Apotheke gibt auch einfacher machen. 

Liegt ein akuter Fall einer Bindehautentzündung vor, wird der Tierarzt eine passende Therapieform für Ihren Hund finden. So müssen bakterielle oder infektiöse Bindehautentzündungen meistens mit antibiotischen Salben oder Augentropfen behandelt werden. Die Verabreichung erfolgt meistens mehrmals täglich. Ein Antimykotikum wird der Tierarzt empfehlen, wenn die Bindehautentzündung auf eine Pilzinfektion zurückzuführen ist. 
Anders ist es bei einer Bindehautentzündung, die aufgrund einer Allergie entstanden ist. Hier heißt es nun die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen. Denn nicht immer ist auf den ersten Blick erkenntlich, worauf der Hund allergisch reagiert. Genau wie beim Menschen können vermehr im Frühjahr Bindehautentzündungen entstehen, bedingt durch die Pollen. Auch ein Hund kann allergische Reaktionen gegenüber Pollen zeigen.

Bindehautentzündungen beim Hund: Vorbeugen

Hunde, die besonders häufig an einer Bindehautentzündung erkranken, bedürfen besonderer Pflege. Dennoch kann nur bedingt vorbeugende Maßnahmen eine Bindehautentzündung beim Hund verhindern. Staub und Zugluft sollten unbedingt gemieden werden. Die Augen des Hundes selbst sollten stets sauber gehalten werden und mindestens einmal täglich mit einem feuchten Wattepad gereinigt werden.
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